Etwa 1.800m2 Reithalle in Kempen stand in Vollbrand

10. Juli 2019 Aus Von Redaktion

Die Feuerwehr Kempen wurde gegen 22:50 Uhr zu einem Bauernhofbrand auf den Krefelder Weg in Kempen im Ortsteil Unterweiden alarmiert.

Die örtliche Freiwillige Feuerwehr befindet sich etwa 50 Meter vom Bauernhof entfernt. Bereits auf dem Weg zum Gerätehaus konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung sowie Flammenschein auf Sicht erkennen. Umgehend wurden zahlreiche Einsatzkräfte nach Alarmiert. Insgesamt bekämpften 6 Löschzüge somit etwa 150 Feuerwehrleute gegen die Flammen im Inneren der etwa 1800 Quadratmeter großen Reiterhalle. In der Reiterhalle lagerten etwa 300 gepresste Heuballen sowie zahlreiche Gasflaschen und Arbeitsmaschinen. Die Halle stand somit von Beginn an in Vollbrand.

Über zwei Löschbrunnen und einen Löschteich wurde eine ausreichende Wasserversorgung aufgebaut. Nachdem das Feuer im Inneren der Reiterhalle soweit es geht, gelöscht war, wurden mit Radladern die gepressten Heuballen auf ein freies Feld neben der Halle verbracht und dort von mehreren Feuerwehrleuten abgelöscht. Währenddessen mussten mehrere Trupps mit Löschrohren die brennenden Heuballen innerhalb der Schaufel ablöschen. Aber auch die Radlader mussten immer wieder zum Abkühlen durch eine Wasserschleuse fahren. Damit diese nicht in Brand gerieten.

Die Radlader wurden von Landwirten gefahren, welche von dem Großbrand mitbekommen haben und sich bereit erklärt haben zu helfen. Nur so gelang es den Einsatzkräften das Feuer einzudämmen und die rund 300 Heuballen ins Freie zu verbringen. Ebenso brachten Sie mit Wasser gefüllte Gülle Fässer und Mobile Brunnen mit um bei der Wasserversorgung zu unterstützen.

Tiere oder Menschen befanden sich glücklicherweise nicht mehr in der Halle, so konnte man sich von Beginn an sofort auf die Löschmaßnahmen konzentrieren. Doch für die Reiterhalle kam dennoch jede Hilfe zu spät. Durch die Flammen sowie der enormen Hitze brannte die Halle vollständig aus. Die Halle ist derzeit akut Einsturzgefährdet da die Stahlträger sich durch die Hitze verbogen haben.

Warum es zu dem Großbrand kam ist derzeit unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Löschmaßnahmen dauern noch bis in den Morgen an.

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