Mittwoch - 19. Juni 2024
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Brandstiftung

Serie von Brandstiftungen in einer Nacht: Polizei fasst drei mutmaßliche Brandstifter

In der Nacht auf Samstag wurde die Hasselstraße in Solingen zum Schauplatz einer Serie von Brandstiftungen, die Feuerwehr und Polizei in Atem hielten. Ab kurz nach 23 Uhr brannten dort in schneller Abfolge dreimal Mülltonnen.

Erster Brandalarm kurz nach 23 Uhr
Der erste Notruf erreichte die Feuerwehrleitstelle gegen 23:10 Uhr. Aufmerksame Anwohner hatten die Flammen bemerkt und alarmierten sofort die Einsatzkräfte. Vor Ort angekommen, konnten die Feuerwehrleute die brennende Mülltonne schnell löschen.

Zweiter Brand nicht mal eine Stunde später
Kaum hatten Feuerwehr und Polizei den Einsatzort verlassen, ging gegen 0 Uhr ein weiterer Notruf ein. Erneut brannten Mülltonnen in der Hasselstraße, diesmal nur wenige hundert Meter vom ersten Brandort entfernt. Auch hier gelang es der Feuerwehr, die Flammen zügig zu löschen.

Polizei vermutet Brandstiftung und handelt sofort
Angesichts der raschen Folge der Brände ging die Polizei schnell von Brandstiftung aus. Zivilkräfte wurden in der Hasselstraße positioniert, um mögliche Tatverdächtige zu fassen. Diese Vorsichtsmaßnahme erwies sich als notwendig, denn kurz nach dem zweiten Einsatz schlugen die Täter erneut zu. Gegen 0:55 Uhr, wieder kurz nach dem Abrücken der Einsatzkräfte brannten wieder Mülltonnen in unmittelbarer Nähe zu den vorherigen Brandorten.

Erste Festnahmen vor Ort
Zivilkräfte, welche sich in der Zeit in der Hasselstraße befunden haben, konnten an dem letzten Brandort drei Jugendliche weglaufen sehen, nachdem diese offenbar erneut ein Feuer gelegt hatten. Umgehend nahmen Sie die Verfolgung auf und konnten einen ersten Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Ein weiterer Verdächtiger wurde kurz darauf aufgegriffen.

Ein dritter Tatverdächtiger flüchtete in ein Wohnhaus, konnte jedoch nach zügiger Ermittlung ebenfalls vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht werden. Bei den vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich nach Polizeiangaben um Jugendliche im Alter von zweimal 18-Jahren und ein mal 16-Jahren.

Ein weiterer Tatverdächtiger, welcher sich in einem Wohnhaus befunden hat, wurde von der Polizei gestellt und abgeführt.

Sicherstellung von Beweismitteln
Zur Spurensicherung durch die Kriminalpolizei wurden die Hände der Tatverdächtigen in Beutel für Beweismittel gesteckt, damit mögliche Spuren enthalten bleiben. Mindestens einer der Tatverdächtigen trug dabei Handschellen.

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