[SG] Drei verletzte nach Unwetter Eberhard in Solingen

10. März 2019 Aus Von Redaktion

Im gesamten Stadtgebiet Solingen kam es am Sonntag durch das Sturmtief “Eberhardt” zu etwa 130 Einsätzen Einsätzen.

Durch die Warnungen des DWD hatte die Feuerwehr bereits ab 13:00 Uhr erste Maßnahmen ergriffen, um auf eine flächendeckende Sturmlage vorbereitet zu sein. Mit den ersten schweren Böen wurde die gesamte Feuerwehr in Vollalarm versetzt. Alle Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr wurden zur Unterstützung der drei Berufswachen alarmiert. Die Fernmeldezentrale in der Feuerwache I an der Katternbergerstraße wurde durch die IUK-Einheit und teilweise dienstfreie Beamte der gemeinsamen Leitstelle besetzt und in Betrieb genommen. Der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr war ebenfalls im Einsatz. Dies geschieht immer dann, wenn eine sehr große Anzahl an Einsätzen zu erwarten ist. Die Notrufe werden in der gemeinsamen Leitstelle in Wuppertal angenommen und dann nach Solingen in die “FMZ” übermittelt. Hier werden Einsätze dann nach Dringlic hkeit priorisiert und den Einsatzkräften zur Abarbeitung übermittelt.

Insgesamt waren ca. 130 Einsätze durch die 180 Einsatzkräfte zu bewältigen. Hierbei wurden umgestürzte Bäume oder Äste beseitigt, lose Dachpfannen entfernt, Kaminabdeckungen gesichert Dachteile von Flachdächern gesichert oder entfernt. Ebenso wurden Plakatwände oder umgestürzte Verkehrszeichen und Absperrungen gesichert oder wieder aufgestellt. Auf der L 74 und der BAB 3 wurden zwei Personen in ihren Autos leicht verletzt, als Äste, bzw. ein Baum auf die Fahrzeuge stürzten. Ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr erlitt bei Sägearbeiten eine Augenverletzung.

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Im gesamten Stadtgebiet kam es immer wieder zu temporären Straßensperrungen. Betroffen hiervon waren die Konrad-Adenauer-Straße, die Bebelallee, die Viehbachtalstraße, die Peter-Rasspe-Straße und der Balkhauser Weg. Letzterer bleibt bis mindestens Montag Morgen gesperrt, da hier mehrere Bäume die Fahrbahn blockieren und diese erst bei Tageslicht beseitigt werden können. Die Bushaltestelle an der Konrad-Adenauer-Straße in Fahrtrichtung Innenstadt muss wegen Gefährdung durch herabstürzende Dachziegel ebenfalls bis Montag gesperrt bleiben. Zur Zeit werden die letzten Einsätze abgearbeitet. Aufgrund der nachlassenden Sturmlage wird nicht mit einer weiteren großen Anzahl an Einsätzen gerechnet.

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