Innenstadt, Fußgängerzone in Ohligs sowie die Hasselstraße im Fokus der Behörden
Innenstadt, Fußgängerzone in Ohligs sowie die Hasselstraße im Fokus der Behörden
Solingen hat für den Jahreswechsel von 2025 auf 2026 umfassende Vorbereitungen bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst getroffen, um auf ein erhöhtes Einsatzaufkommen in der Silvesternacht reagieren zu können.
Während vielerorts um Mitternacht das neue Jahr begrüßt wird, beginnt für die Einsatzkräfte erfahrungsgemäß die arbeitsintensivste Phase. Die Polizei wird im gesamten Stadtgebiet präsent sein und ihre Streifentätigkeit insbesondere auf Bereiche konzentrieren, in denen regelmäßig größere Menschenansammlungen auftreten. Dazu zählten in den vergangenen Jahren vor allem die Innenstadt, die Fußgängerzone in Ohligs sowie die Hasselstraße.
Die Polizei wies darauf hin, dass die konkrete Ausgestaltung der Streifenfahrten von der aktuellen Einsatzlage abhängt. Einsätze werden priorisiert abgearbeitet, die Streifentätigkeit richtet sich nach der jeweiligen Belastung. Silvester gilt aus polizeilicher Sicht als besondere Herausforderung, da bei zeitgleichen Feierlichkeiten häufig unvorhersehbare Situationen entstehen. Dennoch wurde der Streifendienst für die Nacht zum 1. Januar verstärkt und auf unterschiedliche Einsatzszenarien vorbereitet.
Landesweit sind in Nordrhein-Westfalen in der Silvesternacht knapp 7.600 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Neben Kräften des regulären Dienstes werden auch zahlreiche Einsatzhundertschaften eingesetzt.
Auch die Feuerwehr Solingen hat ihre Einsatzfähigkeit erhöht. Die Berufsfeuerwehr wird durch drei Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt, die ab 19 Uhr in Alarmbereitschaft stehen. Durch das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte kann die Vorhaltung im Vergleich zu einem normalen Tag nahezu verdoppelt werden. Dieses Konzept hat sich bewährt, da in der Neujahrsnacht häufig mehrere kleinere Brände parallel auftreten.
Der Rettungsdienst wird ebenfalls verstärkt. Zusätzlich zu den regulären Einheiten stehen zwei weitere Rettungswagen sowie ein Krankentransportwagen bereit. Zudem wurde die Feuerwehrleitstelle für Solingen und Wuppertal personell aufgestockt, um das erfahrungsgemäß hohe Notrufaufkommen bewältigen zu können.
Mit einer erhöhten Auslastung rechnet auch das Städtische Klinikum. In der Nacht auf den 1. Januar nehmen dort regelmäßig Verletzungen und Unfälle zu, insbesondere im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern und Alkoholkonsum.