Zugriff in 28 Städten: Auch Durchsuchungen auch in Solingen!

Großeinsatz in ganz NRW: Elitepolizisten stürmen 50 Objekte – Polizei geht mit massiver Razzia gegen die Hells Angels vor

Razzia
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Bei einer landesweiten Razzia gegen die Rockergruppe Hells Angels haben mehr als 1.200 Polizeikräfte in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Gebäude durchsucht. Darunter befanden sich auch über 100 Beamte von Spezialeinsatzkommandos, die an den Zugriffen beteiligt waren.

SEK sprengt Türen! Durchsuchungen auch in Solingen

Das Innenministerium ordnete im Zuge der Maßnahmen zudem das Verbot und die Auflösung des Vereins «Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen» an. Die Einsatzkräfte begannen ihre Durchsuchungen in den frühen Morgenstunden zeitgleich an mehreren Orten, um Punkt 4 Uhr stürmten dafür die Elitepolizisten der SEKs die Objekte. Teilweise wurden für den Zugriff Türen gesprengt.

Insgesamt wurden mehr als 50 Objekte in 28 Städten durchsucht, darunter Leverkusen, Köln, Langenfeld, Solingen, Dortmund und Duisburg. Ziel waren Wohnungen, Geschäftsräume sowie Vereinsheime von Mitgliedern und Unterstützern.

Verdacht der Bildung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung

Nach Behördenangaben zählt der Einsatz zu den größten Maßnahmen gegen Rockerkriminalität in der Geschichte des Bundeslandes. Neben Spezialeinheiten kamen auch Spürhunde und gepanzerte Fahrzeuge zum Einsatz.

Grundlage der Razzia ist ein umfangreiches Ermittlungsverfahren des Polizeipräsidiums Düsseldorf unter Leitung der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten (ZeOS NRW). Die Ermittlungen richten sich gegen den Verdacht der Bildung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.

Immer wieder Mordanschläge auf Rocker

In den vergangenen Jahren war es insbesondere im Raum Köln wiederholt zu schweren Gewalttaten im Rockermilieu gekommen. Zudem registrierten die Behörden einen deutlichen Anstieg der Mitgliederzahlen der Hells Angels, unter anderem durch Übertritte aus rivalisierenden Gruppierungen.

Bereits zuvor waren in Nordrhein-Westfalen mehrere Ableger der Gruppierung verboten worden. Ein entsprechendes Verbot aus dem Jahr 2017 wurde später durch das Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt.

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