[GL] Feuerwehr und Rettungsdienst übten Ernstfall – Explosion in Firma mit zahlreichen Verletzten

25. Juni 2022 Aus Von Redaktion

Es war Samstagmittag in Leichlingen als gegen 12.30 Uhr die Sirenen zur Alarmierung für die Einsatzkräfte heulten.

Doch es war kein normaler Einsatz, wie die Einsatzkräfte eigentlich gewohnt sind, zu dem sie alarmiert werden. Eine geplante Übung forderte über 50 Einsatzkräfte etwa fast drei Stunden lang bei sonnigem Wetter unter realistischen Bedingungen. Örtlichkeit der Übung war ein Firmengebäude am Oberbüscherhof. Die Firma “Zweiweg” ist spezialisiert, Fahrgestelle herzustellen, um Fahrzeuge auf den Schienen fahren lassen zu können. Die Betreiber haben die Räumlichkeiten für die Übung bereitgestellt.

Die komplette Halle wurde mithilfe von Nebelmaschinen verraucht, um für die Einsatzkräfte eine realistische Übung darzustellen. Neben Puppen, welche sich auf dem Dach befanden und gerettet werden mussten, nahmen auch zahlreiche Darsteller an der Übung teil. Diese wurden realitätsgetreu geschminkt und wiesen offenbar Verletzungen auf. In dem Firmengebäude befindet sich eine Lackierkabine, bei der Alarmierung hieß es, dass es dort zu einer Verpuffung bzw. Explosion gekommen sei. Mehrere Personen seien verletzt oder sogar vermisst. Die Verletzten lagen teilweise in Sichtweite von den Einsatzkräften im Gebäude entfernt, doch durch zahlreiche Brandherde im Inneren sowie im Äußeren der Firma war der Weg zur sofortigen Rettung versperrt.

So mussten die Einsatzkräfte, um eine Menschenrettung durchführen zu können, auch eine umgehende Brandbekämpfung einleiten, um an die verletzten Personen zu gelangen. Nachdem die Personen gerettet werden konnten, wurden Sie vor dem Gebäude gesichtet, aufgrund der Verletzungen kategorisiert und anschließend erst behandelt bevor Sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert wurden. Die komplette Übung wurde durch mehrere Übungsbeobachter verfolgt und dokumentiert.

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