Drei Polizeieinsätze binnen zwei Stunden
Drei Polizeieinsätze binnen zwei Stunden
Am Samstagabend hat es im Umfeld der Eissporthalle in der Solinger Innenstadt innerhalb kurzer Zeit mehrere Schlägereien unter Jugendlichen gegeben, die wiederholte Polizeieinsätze ausgelöst haben.
Nach Angaben der Polizei rückten Einsatzkräfte innerhalb von rund zwei Stunden insgesamt dreimal aus. Die Vorfälle ereigneten sich während einer Eisdisco, bei der in der Halle gefeiert wurde, während sich draußen die Lage mehrfach zuspitzte.
Der erste Einsatz erfolgte gegen 18.00 Uhr. Im Außenbereich der Eissporthalle gerieten zwei Jugendliche in eine körperliche Auseinandersetzung. Eine Person wurde dabei leicht verletzt, der mutmaßliche Täter flüchtete vor dem Eintreffen der Polizei. Eine Anzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen, die Ermittlungen liefen an.
Bereits gegen 18.40 Uhr kam es zu einer weiteren Prügelei. Nach bisherigen Erkenntnissen waren etwa zehn Personen beteiligt. Vor Ort stellten die Beamten einen tatverdächtigen Jugendlichen fest und nahmen dessen Personalien auf. Verletzte wurden in diesem Zusammenhang nicht gemeldet.
Der dritte und umfangreichste Einsatz folgte gegen 19.35 Uhr, nachdem mehrere Anrufer eine Massenschlägerei mit rund 20 Beteiligten meldeten. Beim Eintreffen der Streifenwagen konnten Polizisten noch einzelne Rangeleien beobachten, der Großteil der Beteiligten hatte den Ort jedoch bereits verlassen. Eine Person erlitt offenbar schwere Verletzungen, darunter einen Armbruch. Ein weiterer Jugendlicher zog sich mutmaßlich leichte Verletzungen zu. Zwei Rettungswagen versorgten die Betroffenen.
Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich traf die Polizei mehrere Tatverdächtige im Bereich des Bahnhofs Mitte an. Die Personalien wurden festgestellt, eine Person wurde zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle gebracht.
Nach Polizeiangaben handelte es sich bei allen Beteiligten um Jugendliche. Die Hintergründe der Auseinandersetzungen waren zunächst unklar. Die Ermittlungen zu allen drei Vorfällen dauern an, zudem prüften die Behörden mögliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Schlägereien.