[SG] Mehrere Sturmeinsätze am Rosenmontag

4. März 2019 Aus Von Redaktion

Am heutigen Rosenmontag zog ein Sturm über das Bergische Land und gefährdete den Rosenmontags Zoch in Solingen. Tief „Bennet“ hinterließ dabei einige spuren.

Schlechte Nachrichten gibt es allerdings vom Neumarkt. Dort musste die Bühne für die After Zoch Party abgebaut werden, die wurde nach Angaben der Angestellten durch den Sturm beschädigt und kann nicht benutzt werden. Gegen 9:50 Uhr aber dann die offizielle Bestätigung der Stadt Solingen: Der Zoch kann stattfinden: Der Solinger Rosenmontagszug 2019 kann starten. Das Ordnungsamt der Klingenstadt Solinger und der Festausschuss Solinger Karneval beobachten die Wetterdienste seit Stunden genau und haben heute früh nach Lage der Wetterdaten entschieden, den Zug wie geplant um 14.11 Uhr laufen zu lassen.

Angefangen hat es für die Einsatzkräfte der Feuerwehr heute Morgen gegen 6 Uhr. Wegen eines umgestürzten Baums wurden die Einsatzkräfte auf die Remscheider Straße alarmiert. Ein weiterer Baum musste auf der Hossenhauser Straße gegen 7:30 Uhr entfernt werden. In der Ortschaft Keusenhof lag eine größere Tanne auf einer Stromleitung und musste aufwendig entfernt werden. Kurz danach rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Solingen zur Börsenstraße und zur Siemensstraße aus.

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Ebenfalls rückten die Einsatzkräfte der Wache 2 Ohligs zum Theodor-Storm-Weg aus, dort musste ein umgestürzter Baum zerkleinert und von der Straße geräumt werden. Kurz bevor die Wehrleute einrücken wollten, sahen Sie, dass ein größerer und stämmiger Ast auf dem Gleisbett der S1 Solingen – Hilden lag. Nach Absprache mit der Leitstelle wurde die Strecke für kurze Zeit gesperrt, um das Gleisbett freizumachen.

Auf der Mummsstraße drohten in einer Einfahrt Einzelteile eines geöffneten Deckentors auf die Straße zu fallen. Gegen 10:15 Uhr rückten die Einsatzkräfte erneut aus, diesmal zu einem weiteren Sturmeinsatz auf die Eipaßstraße.

Auf der Ittertalstraße mussten mehrere Bäume gefällt werden da diese drohten auf die Straße zu stürzen. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr wurden zahlreich durch die Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt.

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