Wintereinbruch bremst Straßen- und Busverkehr im Bergischen Land
Wintereinbruch bremst Straßen- und Busverkehr im Bergischen Land
Starker Schneefall hat zum Jahresbeginn den Straßen- und Busverkehr in Solingen sowie im gesamten Bergischen Land zeitweise nahezu zum Erliegen gebracht.
Seit den frühen Morgenstunden des Freitags waren erste Verkehrsbehinderungen aufgetreten, ehe am späten Nachmittag ein deutlich intensiverer Schneefall einsetzte. Innerhalb kurzer Zeit bildete sich eine mehrere Zentimeter hohe Neuschneedecke, die insbesondere innerstädtische Straßen unpassierbar machte. Auch auf den Autobahnen kam es abschnittsweise zu vollständigen Stillständen.

Infolge der winterlichen Bedingungen registrierten die Behörden mehrere kleinere Verkehrsunfälle. Besonders problematisch gestaltete sich die Lage rund um den Solinger Hauptbahnhof, wo Linienbusse wiederholt quer standen. In der Innenstadt erreichten Busse zeitweise den Graf-Wilhelm-Platz nicht. Auf der Straße Ufergarten war die Fahrbahn derart glatt, dass Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs an der Haltestelle «Entenpfuhl» feststanden und die Weiterfahrt Richtung «Graf-Wilhelm-Platz» nicht möglich war. Ein Streufahrzeug räumte die Strecke und streute sie mehrfach.

Der Linienbusverkehr musste stellenweise eingestellt werden, da eine ausgeprägte Glätteschicht ein sicheres Fahren verhinderte. Auch Autofahrer waren vor allem an Steigungen auf Unterstützung angewiesen, Fahrzeuge wurden teils angeschoben, um glatte Abschnitte überwinden zu können.
Obwohl der Schneefall inzwischen nachgelassen hatte, arbeiteten die Räum- und Streudienste ohne Unterbrechung weiter. Straßen wurden fortlaufend geräumt und abgestreut. Die Feuerwehr bereitete sich ebenfalls auf die winterlichen Verhältnisse vor und rüstete ihre Einsatzfahrzeuge mit Schneeketten aus.
Für das bevorstehende Wochenende erwarten die Wetterdienste erneut vergleichbare winterliche Witterungsbedingungen.