Rettungsaktion mit Folgen: Retterfahrzeug rutscht bei Bergung Hang hinunter
Rettungsaktion mit Folgen: Retterfahrzeug rutscht bei Bergung Hang hinunter
Auf einer schneebedeckten und extrem glatten Straße ist es am Abend in Solingen in der Ortschaft Schnittert zu einer riskanten Bergungsaktion mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Nach ersten Erkenntnissen war ein Autofahrer auf der glatten Fahrbahn ins Rutschen gekommen und mit seinem Wagen an einem Hang zum Stillstand gekommen. Das Fahrzeug drohte zunächst abzurutschen, der Mann konnte sich jedoch selbstständig aus dem Auto befreien. Anwohner kamen dem Fahrer zu Hilfe und versuchten, das Fahrzeug zurück auf die befestigte Straße zu ziehen.
Für den Rettungsversuch wurde ein weiteres Auto auf die enge Straße manövriert. Mithilfe eines Seils wollten die Helfer den Wagen sichern und bergen. Dabei geriet jedoch auch dieses Fahrzeug ins Rutschen, verlor die Kontrolle und rutschte mehrere Meter den Hang hinab. Erst ein Baum stoppte das Fahrzeug mit der Front, wodurch ein vollständiges Abrutschen und ein mögliches Überschlagen verhindert wurden.

Die Feuerwehr rückte mit zwei Einsatzfahrzeugen an und begann umgehend mit der Sicherung der verunfallten Fahrzeuge. Zunächst zogen die Einsatzkräfte mithilfe einer Seilwinde das zuerst verunglückte Fahrzeug aus seiner Lage. Parallel dazu wurde das zweite Auto gesichert, das weiterhin Gefahr lief, den Hang vollständig hinabzurutschen.
Nach der Bergung des ersten Wagens errichtete die Feuerwehr einen Flaschenzug und kombinierte beide Seilwinden zu einer stabilen Konstruktion. Auf diese Weise konnte auch das Fahrzeug des Helfers kontrolliert zurück auf die schmale Straße gezogen werden.
An beiden Fahrzeugen entstanden lediglich geringe Schäden. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden und gestaltete sich aufgrund anhaltenden starken Schneefalls besonders anspruchsvoll.