Montag - 27. Mai 2024
StartAllgemein Dramatischer Kanu-Unfall auf der Wupper fordert eine lebensbedrohlich verletzte Person

[SG] Dramatischer Kanu-Unfall auf der Wupper fordert eine lebensbedrohlich verletzte Person

Am heutigen Samstag ereignete sich gegen 17:35 Uhr ein dramatischer Unfall auf der Wupper, der einen Großeinsatz der Feuerwehr Solingen auslöste.

Gegen 17:35 Uhr kenterte aus bislang unbekannt Gründen ein Kanu auf der Wupper in Höhe der Straße Papiermühle, wodurch mehrere Personen in die reißenden Fluten gerieten. Die Feuerwehr wurde umgehend zur Rettung der Menschen alarmiert, während auch Einsatzkräfte auf der L74 zwischen Kohlfurth und Müngsten positioniert wurden, um schnellstmöglich Hilfe zu leisten, fuhren weitere Einsatzkräfte die Papiermühle an, um von dort zu unterstützen.

Die Situation vor Ort war äußerst bedrohlich, als die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Sofort begannen sie mit der Menschenrettung, um die im Wasser treibenden Personen in Sicherheit zu bringen. Besonders besorgniserregend war der Zustand einer weiblichen Person, die längere Zeit unter Wasser verbracht hatte. Vor Ort führten die Rettungskräfte eine Reanimation durch, um das Leben der Frau zu retten. Eine Polizeisprecherin bestätigte später auf Anfrage, dass die Person mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Die übrigen Insassen des gekenterten Kanus hatten Glück im Unglück. Sie erlitten lediglich den Schock des Unfalls und wurden vom Rettungsdienst vor Ort betreut.

Besonders verwunderlich war jedoch die Informationspolitik der Feuerwehrleitstelle in diesem Fall. Trotz des öffentlichen Interesses und des Informationsbedarfs seitens der Medienvertreter verweigerte die Feuerwehrleitstelle jegliche detaillierte Auskünfte über den laufenden Einsatz und informierte die Presse nicht wie gewohnt über die Details des Geschehens bzw. überhaupt über den laufenden Einsatz. Diese Vorgehensweise sorgte für Verwirrung und Unverständnis bei den Medienvertretern, die normalerweise auf zuverlässige Informationen von offiziellen Stellen angewiesen sind. Daher der Dank an die Dienstgruppenleiterin der Polizeileitstelle in Wuppertal, welche die Medienvertreter mit allen nötigen Informationen telefonisch versorgt hatte.

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